Landeshajk

Landeshajk 2008

Der Landeshajk 2008 fand vom 2.-5.Oktober rund um Verden statt. Den 1.Platz und damit das begehrte Silberne Beil konnte sich die Sippe Tyr vom Stamm Wikinger aus Achim sichern.

Drogenskandal bei den Pfadfindern?

Am 02. Oktober 2008 wurde bei einer Routinekontrolle der Verdener Polizei eine skandalöse Entdeckung gemacht. Mehrere junge Pfadfindersippen aus ganz Niedersachsen wurden bei illegalem Drogenschmuggel ertappt.

Unter Mithilfe des Anwalts Dr. Felix Edel gelang den Sippen eine spektakuläre Flucht vor der Polizei. Nach Angaben einer verdener Journalistin, Stefanie Aust, tauchten die Sippen für mehrere Tage unter, um Beweise für ihre Unschuld zu sammeln.

Durch einen Artikel der Verdener-Aller-Zeitung erfuhren die Sippen von der Möglichkeit, dass die Drogenmafia ihre Finger mit im Spiel haben könnte. Dank einer anonymen Quelle kamen die Sippen mit der Sicherheitsfirma in Kontakt, die alle Bahnhöfe in Verden und Umgebung mit Überwachungskameras austattet und die Aufnahmen verwaltet. Als Gegenleistung für die Bereitstellung des Videomaterials beteiligten sich die Sippen an einem Kreativwettbewerb und erfanden innovative Sicherheitskonzepte für diese Firma. In den Überwachungsvideos war ein Mafioso zu sehen, der in der Unterführung des Bahnhofs einem der Sipplinge ein Päckchen Drogen in den Rucksack steckte. Dieses Szenario wurde nebenbei von einem Fotografen dokumentiert, der auch auf dem Video zu sehen war. Die Sippen suchten den Fotografen in seinem Fotokeller auf, um mögliche Beweisfotos zu ergattern. Kurz vor der Polizeistation Verden wurden sie vorläufig in Gewahrsam genommen. Jeder Sippe wurde eine Zelle zugeteilt, in der sie auf ihren Anwalt Edel warteten. Nachdem die Sippen und ihr Anwalt die Beweislage nocheinmal durchgesprochen und sich mental auf den Prozess vorbereitet hatten, wurden die Angeklagten von der Polizei in den Gerichtssaal geführt. Richter Eike Quast eröffnete den Prozess mit einer Anwesenheitskontrolle. Der zuspät eingetroffene Mofioso warf den jungen Pfadfindern vor, Drogenabhängige zu sein, die ihn seiner Brieftasche berauben wollten. Der Anwalt, Dr. Edel hingegen verteidigte die Sippen und warf der Mafia vor, die Pfadfinder als Drogenkuriere missbraucht zu haben. Durch den Zeugen Rainer Wahnsinn, der das Geschehen am Bahnhof als Fotograf aufgezeichnet hatte, wendete sich das Blatt. Selbst die Vereidigten waren nun von der Unschuld der Kinder überzeugt. Nachdem sich das hohe Gericht zur Besprechung zurückgezogen hattte, wurde das Urteil gefällt. Freispruch für die Pfadfinder und Verurteilung des Mafiabosses Alfonso Rosso. Gerade noch konnte die Polzei den Mafioso halten, der plötzlich von seinem Platz aufsprang und fliehen wollte. Nach so viel Aufregung konnten die Sippen endlich zur Ruhe kommen.

Die Protokolle der Sippen wurden ausgewertet und ihre Sicherheitsgeräte auf Effizienz untersucht.

Am erfolgreichsten war dabei die Sippe Tyr von dem Stamm Wikinger aus Achim, die als Belohnung das Silberne Beil mit nach Hause nehemen durfte.

 Den 2.Platz belegten die Schakale vom Stamm Oestringen.

Den 3.Platz die junge Sippe Phoenix von den Lunen

Auch tapfer geschlagen haben sich die Königstiger vom Stamm Helmburgis aus Fischbeck

für den PAK:

Nina Kurzrock, Liona und Milena Langholf

Fotos

2005

2004

Lanhanlefandesheslefeshajkhajklefajk 2005 (das war schlabbadonisch)

Beim diesjährigen Landeshajk waren mutige Forscher in und um Bendestorf auf  

der Suche nach einem geheimnisvollen 8. Kontinent: Schlabbadonien.

Alles begann damit, dass jede Forschersippe an ihrem Startbahnhof eine  

Flaschenpost fand. Hm, das gab erstmal Rätsel auf... Was war das für eine  seltsame

Sprache? Und, wer sind eigentlich "Schlabbadonier"? Nachdem die  Flaschenpost

enträtselt war, machten die Forscher sich auf, den 8. Kontinent zu  suchen.

Wie sie durch die Nachricht erfahren hatten, lieben die Schlabbadonier  das

Wasser, treiben gerne Sport und sehen ziemlich seltsam aus. Von Freitag bis  

Sonntag waren die Sippen auf der Suche und versuchten durch verschiedenen  

Hinweise ans Ziel zu kommen. Dabei stießen sie auf die interessante  Internetadresse

enes Perlentauchers, lauschten beim "Treffen der anonymen  Weltentdecker" und

suchten Rat bei den Bewohnern der umliegenden Dörfer. Die  Hinweise

verdichteten sich und schnell war klar, dass es sich bei der  Flaschenpost nicht um eine

Scherz handelte sondern dass es die Schlabbadonier  mit ihrem "Knubbelköpfen"

wirklich geben muss. Aber wo war bloß dieser  Kontinent? Warum haben sie

schon verschieden Leute getroffen, die die  Schlabbadonier gesehen hatte, sie aber

nie ein 2. Mal finden konnten? Auch  dieses Rätsel konnte gelöst werden: Der

Kontinent bewegt sich - und es muss ein  Ortungsgerät her! Am Sonntag war es

dann soweit: Endlich stießen die ersten  Forscher auf eine Insel und wurden

herzlich von den Schlabbadoniern begrüßt. Es  gab ein rauschendes Fest, bei dem

sich alle Forscher, die nach und nach  eintrudelten, und die Schlabbadonier

kennenlernen konnten. Es wurde gesungen  (aber zum Glück nicht auf

schlabbadonisch...), die schlabbadonischen Köche  servierten das Nationalgericht "Broccoli

im Blumentopf" und die  sportbegeisterten Schlabbadonier zeigten, was sie im

Wasserballet so drauf  hatten.

Troz des schlabbadonischen Wetters am Samstag (Regen, Regen, Regen), haben  

alle Forscher ihr Bestes gegeben und sind früher oder später ans Ziel gekommen.

Wir beendeten das gelungene Wochenende mit einer gemeinsamen Nacht im

Barkamp... äh in Schlabbadonien und am Montag war nicht nur das silberne Beil mit

der glücklichen Siegersippe "Sibo Attena" auf dem Weg nach Aurich sondern

erstmals in der Landeshajkgeschichte wurde auch ein goldenes Ehrenbeil verliehen,

das sich die Sippe "Rispe" aus Verden redlich verdient hatte.

Der Umweltpiraterie auf der Spur...

... beim Landeshajk vom 20.5.- 23.5.2004 im Naturpark Elm-Lappwald

Ein mysteriöser Zeitungsartikel aus den Helmstedter Nachrichten, veranlasste 10 Reporterteams aus ganz Niedersachsen weitere Recherchen anzustellen. Sie alle waren auf der Suche nach einer brisanten Titelstory, um die Jury des beliebtesten Journalistenpreises von ihrem Können zu überzeugen. „Der Erdmann“ sollte auf der Pressegala am Samstagabend in Langeleben im Elm verliehen werden, bis dahin musste allerdings noch dringend eine gelungene Schlagzeile gefunden werden.

 

Gewappnet mit Fotokamera, Notizbuch und jeglicher sonstiger Ausrüstung eines spitzfindigen Journalisten wurden am frühen Donnerstagmorgen die besten Reporter der einzelnen Lokalredaktionen von ihrem Chefredakteur auf den Weg zum Ort des Geschehens geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

 

Die Helmstedter Nachrichten berichteten von merkwürdigen Vorgängen am Langen Teich im Reitlingstal. Anwohner hatten einen schmierigen Film auf der Wasseroberfläche sowie Schaumbildung am Uferrand beobachtet. Obwohl sogar einige Fische kieloben im Wasser schwammen und es nahezu offensichtlich war, das hier etwas nicht mit rechten Dingen vor sich ging, leitete die örtliche Polizei keine Ermittlungen ein und die besorgten Anwohner tappten weiter im Dunkel.

 

Licht ins Dunkel brachten erst die vielen Reporterteams, die plötzlich den Elm bevölkerten. Am Anfang ihrer Recherche stand die Befragung der Einheimischen. Sie fanden eine erste heiße Spur, so dass sich ihre Vermutung zu bestätigenden schien, dass sie hier einen großen Umweltskandal aufdecken würden. Denn nicht genug, dass der Lange Teich verschmutzt war, sondern damit auch gleichzeitig die bis nach Braunschweig fließende Wabe. Den Hinweisen folgend erfuhren sie vom Cousin von Oma Ilse, dem Kurt, dass er schon öfters beim allabendlichen Spaziergang mit seinem Hund einen LKW in der Nähe des Teichs beobachtet hat. Mit geschicktem Kombinieren und einem Auskunftsersuch beim Bundesamt für Kraftfahrt konnten Kennzeichen und Anschrift des Fahrers ermittelt werden. Somit waren die Spürnasen in ihrer Recherche wieder ein gutes Stück vorangekommen, nun musste nur noch der Auftraggeber des LKW-Fahrers herausgefunden und Beweise sichergestellt werden. Ein unbekannter Informant spielte den Reportern eine verschlüsselte sehr nützliche Nachricht zu, so dass sie mit Orientierungssinn und Durchhaltevermögen ein sicher verstecktes Video mit genauen Angaben zu den Umweltsündern aufspürten. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Schmiermeier Industrietechnik GmbH & Co KG aus Helmstedt verriet in diesem Video schockierende Firmengeheimnisse: Man hatte es sich bei Schmiermeier Industrietechnik einfach machen und Geld sparen wollen, indem man Altöl und Schmierflüssigkeiten im Langen Teich im Reitlingstal entsorgte. Diesen Anschuldigungen gingen die Presseteams natürlich sofort nach und konnten sie wenig später bestätigen. Die Reporter hatten am Langen Teich vergessene Altölkanister mit Firmenlogo gefunden und Frau Müller-Trennen von der örtlichen NABU-Gruppe konnte mit Wasserproben nachweisen, dass die Verunreinigungen im Teich von Schmierstoffen der Firma Schmiermeier Industrietechnik her stammten.

 

Großer Dank gebührte den Reporterteams für ihren beherzten Einsatz und die Aufdeckung des Skandals auf der am Samstagabend stattfindenden Pressegala. Dort konnte dann auch berichtet werden, dass sich die örtliche Polizei inzwischen eingeschaltet und die Verantwortlichen festgenommen hat. Auf der anschließenden Preisverleihung. wurden die besten drei Reporterteams aus Niedersachsen mit dem „Erdmann“ ausgezeichnet und prämiert. Der erste Platz ging an die Reporter der Sippe Rispe vom Stamm Amelungen aus Verden, die mit dem besten Zeitungsartikel und der schönsten Chronik sowie zusätzlichem Beweismaterial die Jury überzeugten. Darauf folgten auf den Plätzen zwei und drei das Reporterteam Falke vom Stamm Großer Jäger aus Bendesdorf sowie die Reporter aus Göttingen von der Sippe Merlin, Stamm Ordensritter.

 

 

Landeshajk Oktober 2003 – Unterbuchsen für Holger

Endlich war es wieder einmal so weit: Nach einigen Jahren Pause fand Anfang Oktober 2003 der Landeshajk –  die Königsdisziplin der Pfadfinderstufe – im Weserbergland bei Hameln statt.

Der PAK hatte alle wanderbegeisterten Sippen des Landesverbandes eingeladen, sich mit viel Spaß an der Sache im Wettstreit um das legendäre silberne Beil zu messen.

Das silberne Beil???

Für alle die, die noch nie vom silberne Beil gehört haben (was doch eher selten der Fall ist...): Es ist der Wanderpokal unseres Landeshajks. Jede Gewinner-Sippe verewigt sich auf dem Holzstiehl des Beiles und entweder verteidigt sie es im darauffolgenden Jahr erfolgreich oder es wird weitergereicht. So dreht das silberne nun schon einige Jahrzehnte seine Runden durch den Landesverband.

In Jahr 2003 galt es für die Sippen folgende knifflige Aufgabe zu lösen:

Holger hatte einmal ein Problem, er vergaß auf Fahrt immer seine Unterbuchsen zu wechseln. Zudem war er auch etwas langsam, so dass seine Sippe ihm immer schon ein bisschen voraus war. Dafür hatte sich seine Mutter zusammen mit Anna, seiner Sippenführerin etwas ausgedacht. Damit Holger seine Unterbuchsen immer rechtzeitig wechselte, hing Anna diese einfach der Strecke entlang auf, immer mit einigen Aufgaben, schließlich sollte es Holger auch nicht langweilig werden.

Zuviel war es aber für den Armen, dieses alles alleine zu bewerkstelligen und er bat Niedersachsens Sippen um Hilfe.

So machten sich, dem launischen Wetter trotzend 8 Sippen auf, Holger zu helfen, seine Unterbuchsen zu finden und die schwierigen Aufgaben zu lösen, die ihm gestellt wurden.

Am Besten stellte sich dabei die Sippe Rispe aus dem Stamm Amelungen an und Holger konnte ihr als Anerkennung das silberne Beil verleihen. Den zweiten Platz und dritten Platz belegten Sippen aus den Stämmen Graf Walo und Größer Jäger, die ebenfalls alles gaben um Holger auf seinem Weg zu helfen.

All denen, die dabei waren ein herzliches Dankeschön.