
KfM 2008 Drei Dschungeldetektive in Gerdshütte
In mehreren Autofuhren mussten wir, 16 angehenden Meutenführer, vom Bahnhof Delmenhorst nach Cocopalmariocasas gekarrt werden. Dort angekommen wurden wir von einem ewig hüpfenden Känguru, einer schwerhörigen Schildkröte, einem gestressten Bären, der den Beruf des Sheriffs innehatte, einem Affen namens Bubu (oder Bübü, wir wissen es nicht, da der kleine Affe kein Ü sprechen kann),einem wissenschaftlich engagierten Tukan namens Zapp, einem Hasen, genauer gesagt einem Nickelkanin, einem Nilpferd namens Elenor und dem gemütlichen Ehepaar Panda begrüßt. Nach dem Abendessen wurde dann die Verwandlung von angehenden Meutenführern in Tukane, Elefanten, Erdferkel und Waschbären vorgenommen.
Am nächsten Tag kam dann eine Horde schnatternder Pinguine in den Essensraum gewatschelt, begleitet von ihren Reiseleitern, drei Okapis, um unseren ehrenwerten, aber ewig gestressten Sheriff zu unterstützen und uns, den großen Tieren, das führen von Meuten an ihren eigenen Beispielen praktisch beizubringen.
Den theoretischen Teil in unserer Ausbildung zu guten Meutenführern übernahmen die Ureinwohner von Cocopalmariocasas, dieselben, die uns auch begrüßt hatten. Es gab viel zu lernen, über Meutenstunden- und Fahrtenplanung, Erste Hilfe, und natürlich über alle Bedürfnisse eines Wölflings. Während des intensiven Lernens wurde, oh welch ein Schreck, eine Rüstung aus dem Nationalmuseum von Cocopalmariocasas geklaut. Natürlich ein Fall für die Pinguine und die Tiere aus Cocopalmariocasas. Schließlich konnten wir nach langer Suche und mit viel professionell detektivischer Arbeit die Rüstung von den fiesen Krokodilen zurück erobern.
Wenn wir nach lernintensiven und spielereichen Tagen dann die Pinguine in ihren Kühlschränken in den Schlaf gesungen hatten, ging es für uns erst richtig los. In den Rudelräumen wurde fleißig an Meutenstunden, Geländespielen, Wolfsläufen und SPMs geplant. Bis spät in die Nacht zermarterten wir uns die Köpfe, schrieben Ideen auf und verwarfen wieder und diskutierten, was den Wölflingen denn jetzt wohl am meisten gefiele. Zur Mitte des Kurses war es dann soweit und wir hatten unsere Programme alle zur Zufriedenheit unserer Rudelbetreuer fertig gestellt. Jetzt ging es an die Durchführung der Programme. Dank den schier unerschöpflichen Vorräten der Ureinwohner an Bastelmaterialien und Verkleidung gab es mit der Vorbereitung fast gar keine Probleme. Den vielen zitternden Knien zum Trotz gelang die Durchführung bei allen recht gut, und mit Zauberern, Spongebob, Piraten, Findus und Robin Hood entführten wir die Wölflinge nicht nur einmal in das Land der Phantasie.
Zwischendurch kehrte in Cocopalmariocasas aber nicht etwa Ruhe ein. Zwischen Herr und Frau Panda gab es ausgerechnet am Hochzeitstag der Beiden einen großen Ehekrach, der dann aber erfolgreich durch den Einsatz von Kai Pflaume gelöst werden konnte, Elenor traf endlich ihren geliebten Fernsehdetektiv und unbekannte Unruhestifter wollten unseren ehrenwerten Sheriff absetzen, was aber natürlich nicht gelang
Wenn Wartezeiten entstanden bekam auf diesem Kurs niemand Langeweile. Die Wölflinge bauten Höhlen im Wald und die Teilnehmer beschäftigten sich immer gerne mit einer spontanen Singerunde auf dem Flur oder einer Runde Turmspringen draußen.
Durch ein abwechslungsreiches, spannendes und lehrreiches Programm, ausnahmslos nette Teamer, Teilnehmer und Wölflinge wurde die Reise nach Cocopalmariocasas für alle zu einer unvergesslichen Fahrt.
Ein herzliches Gut Jagt, Mara (Teilnehmerin)


