KfM 2009

KfM 2009 - Zauberer von Oz

Die 20 wissbegierigen Meutenleiter kamen alle am Delmenhorster Bahnhof mehr oder weniger pünktlich mit der Bahn an.

Durch einen großen Wirbelsturm, der mit einer kurzen Autofahrt verbunden war, gelangten schließlich auch alle Meutenführer sicher im Lande Oz an.

Dort trafen wir unter anderen auf Dorothy, die mit ihrem Hund Toto ebenfalls ins Land Oz geweht wurde. Wie wir, die Kansasianer, wollte natürlich auch Dorothy mit ihrem Hund zurück nach Hause. Doch hatten wir alle keine Ideen, wie wir dies anstellen sollten. So blieb uns zunächst nichts anderes übrig, als erst einmal abzuwarten und uns nach einem Unterschlupf umzusehen.

Zu unserem großen Glück trafen wir bald auf zwei gute Hexen, die gewillt waren uns zu helfen. Außerdem überbrachten sie uns die Nachricht, dass eine ihrer Schwestern verschwunden war. Als Dorothy und Toto das hörten, fiel ihnen wieder ein, dass sie auf ihrer Hinfahrt mit ihrem Bus auf einer Hexe gelandet waren. Es stellte sich heraus, dass dies eine der beiden bösen Hexen war und die guten Hexen gewillt waren, uns in ihrem Haus unterzubringen.

Nach der Einteilung in unsere Familien, beziehungsweise Rudel, lernten wir uns zunächst einmal gegenseitig kennen. Und erstellten unsere Rudelbanner.

Zu unser großen Erleichterung trafen am nächsten Tag nach unser Konfrontation mit dem deutschen Recht 19 Munchkins samt ihrer Munchkinführer ein, die uns tatkräftig unterstützen wollten, um wieder nach Hause zu kommen.

Mit eben diesen Munchkins bauten wir auch sogleich einen Stadtplan, um die vom Wirbelsturm komplett zerstörte Stadt wieder aufbauen zukönnen. Hierbei entstanden interessanten Bauwerke. So setzten einige eher auf das Leben außerhalb im Swimmingpool, wiederum andere eher auf Wirbelsturm sichere Häuser.

Des weiteren flammte bei uns allen ein großer Hoffnungsschimmer auf, als die guten Hexen uns erzählten, dass der Zauberer von Oz uns sicherlich helfen könne. Jedoch erfuhren wir auch, dass der Weg dorthin wohl sehr brisant sei und beschlossen, diesen lieber an einem anderen Tag auf uns zunehmen.

Außerdem fanden wir auf dem nächtlichen Weg durch Oz auch noch Wegbegleiter. So nahmen wir den Blechmann, die Vogelscheuche und den Löwen mit. Alle von ihnen hatten auch ein Anliegen an den großen Zauberer von Oz. Dem Blechmann fehlte ein Herz, das er so gerne besitzen wollte. Die Vogelscheuche wollte unbedingt ein Gehirn bekommen, was auch dringend nötig war, und der Löwe brauchte dringend Mut. Auch das war dringend nötig, da der Löwe sich sogar schon von dem kleinen Hund Toto einschüchtern lies.

So nahm Dorothy unsere drei Begleiter mit, denn sie war überzeugt, dass der Weg umso sicherer sei, je mehr wir seien

Zwischendurch mussten wir mit vielen Lieder immer Totos Langeweile bekämpfen.

Mit dem Gefühl, endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben nach Hause zukommen, brachten die Kansasianer die kleinen Munchkins mit kurzen Geschichten ins Bett.

Der nächste Tag begann, wie alle Tage, mit dem Radio hören. Dort bekamen wir den Tipp, uns erst einmal in Oz umzusehen und unsere Gegend kennen zu lernen. So begaben wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück in kleinen Gruppen in die Landschaft. So lernten wir unter anderem das richtige Verhalten auf den Straßen von Oz, halfen dem Blechmann beim Zusammensuchen seiner sieben Sachen, überwältigten große Schluchten, halfen der Vogelscheuche beim Vertreiben der vielen Vögel und, und, und.

Nachmittags bezwangen wir noch den Weg bis in das Schloss vom Zauberer. Jedoch stellte sich heraus, dass der Zauberer ein lächerlicher Hochstapler war. So mussten wir uns erst mal wieder in das uns zur Verfügung gestellte Haus zurückziehen und neu überlegen.

Wir verbrachten den Abend dann mit Theaterstücken aus den verschiedenen Rudeln.

Am nächsten Tag legten wir uns mit den bösen Monkeys an. Dies waren die Wächter der verbliebenen bösen Hexe. In einem haarsträubenden Kampf konnten wir einen Sieg davon tragen und die Monkeys dazu bewegen, mit uns zu arbeiten. Mit deren Hilfe fanden wird den Weg zur bösen Hexe.

In einem eben so spannenden Duell, gelang es uns schließlich, die böse Hexe zu besiegen. Natürlich nicht ohne uns eine geeignete Methode auszudenken, wie wir unsere Wasserbomben zum eigentlichen Einsatzort bekamen.

Allerdings thematisierte die Vogelscheuche nun, dass sie aufgrund mangelnder Intelligenz ihrerseits die für den Blechmann lebensnotwendige Ölkanne verloren hätte. So beschlossen wir alle, einen Ratsfelsen zu halten, auf dem sich die zwei Streithähne dank der eifrigen Hilfe der Munchkins einigen konnten und eine Lösung für das schwerwiegende Problem fanden.

Außerdem konnten die Munchkins auch noch einige ihrer eigenen Probleme klären. So hat der Ratsfelsen viel Frieden in unser geliehenes Heim gebracht. Welche Erleichterung für uns alle.

Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, eine Lösung für unser Reiseproblem zu suchen. Jedoch hatten die Hexen anschließend doch noch eine Möglichkeit gefunden, uns nach dem großen Festessen am letzten Tag nach Hause zu zaubern.

Durch die gemeinsame Suche nach einem Weg um nach Hause zu kommen, sind wir alle eng zusammen geschweißt und werden diesen absolut tollen und abwechselungsreichen Kurs wohl nie mehr vergessen!

 

Simon -Stamm Parzival-